Studienbedingungen verbessern

Die Grüne Hochschulgruppe ist der Meinung, dass Studienbedingungen nur unter Einbezug der Studierenden verbessert werden können, da die Studierenden aus eigener Erfahrung mitteilen können, in welchen Bereichen für sie Probleme auftauchen. Aus diesem Grund muss es einen besseren Informationsfluss, genau wie mehr Transparenz und Mitbestimmungsrecht bei universitären Angelegenheiten, wie zum Beispiel Berufungsprozessen, geben. Wir möchten, dass der StuRa als zentrale Anlaufstelle für alle Gremien (AStA, ZSK, Senat und Ausschüsse) genutzt wird. Er soll auch ein Ort der Berichterstattung und des Informationsaustausches sein, um somit Transparenz und Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten.

 

Zudem fordert die Grüne Hochschulgruppe eine vollständige Umsetzung des Beschlusses der Zentralen Kommission für Studium und Lehre (ZSK) von 2012 zur Abschaffung der Anwesenheitspflicht. Über den Beschluss muss weiterhin informiert und aufgeklärt werden, da Anwesenheitslisten nur in wenigen Ausnahmen gerechtfertigt werden können und die Studierenden ihre Rechte kennen sollten. Außerdem setzen wir uns für Klausuren ohne Zulassungsvoraussetzungen ein, da wöchentliche Hausaufgaben als Voraussetzung für die Klausurzulassung den Zeitdruck erhöhen. Sie sollten besser eigenverantwortlich zur Klausurvorbereitung gestellt werden. Die Grüne Hochschulgruppe fordert größere Stimmanteile (mindestens gleiche Stimmanteile für Studierende, Hochschullehrer*innen, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen) in universitären Gremien.